Bobingen,

Trevira Pressemappe zur Heimtextil-Messe 2020

Trevira GmbH & Trevira CS: Geschäft 2019 und Ausblick 2020

Trevira blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurück. Die weltwirtschaftlichen Bedingungen haben sich eingetrübt, und Trevira sah sich in allen Segmenten beider Business Units (Faser und Filament) mit rückläufigen Auftragseingängen konfrontiert. Mit einem Gesamtumsatz für das Jahr 2019 von ca. 208 Mio € blieb das Ergebnis unter den Erwartungen.

2019 war für Trevira jedoch auch ein Jahr, in dem trotz der schwierigen Absatzlage wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden konnten. Mit Unterstützung der thailändischen Eigentümerin, Indorama Ventures PCL, konnten wichtige Investitionsvorhaben umgesetzt werden. An beiden Trevira Produktionsstandorten wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um das Geschäft weiterhin abzusichern. Bereits im April konnte in Guben die neue Zwilling-Schärmaschine in Betrieb genommen werden, zudem wurden dort neue POY-Spinnmaschinen angefahren. Auch im Faserbetrieb in Bobingen wurde investiert: im November lief die zweite Eigenkonvertierungsanlage erfolgreich an. Zum Ausbau des Geschäftes mit Bikomponenten-Fasern steht eine neue Spinnanlage zur Verfügung.

Gesellschaftliche Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit Kunststoffen führen zum Umdenken bei Kunden und Verbrauchern. Trevira setzt hier auf unterschiedliche Verfahren zur Rückgewinnung von Wertstoffen. Im Post-Consumer-Recycling werden Filamente und Fasern auf Basis von regranulierten PET-Flaschen gewonnen. Unter Verwendung einer Agglomerationsanlage können Wertstoffe aus Produktionsabfällen zurückgewonnen werden und zu hochwertigen, neuen Produkten weiterverarbeitet werden – hierbei handelt es sich um ein Pre-Consumer-Recycling-Verfahren. Trevira lässt Produkte und Prozesse aus beiden Verfahren nach dem GRS Standard (Global Recycled Standard) zertifizieren.

Insgesamt ist eine Fortsetzung des Trends zu Spezialfasern sowie eine verstärkte Nachfrage nach PLA bzw. biobasierten Fasern zu verzeichnen. Die Nachfrage nach antimonfreien Rohstoffen im Faserbereich entwickelt sich ebenfalls positiv. Die Kapazitäten der Polykondensation im Trevira Werk Bobingen werden in 2020 voll ausgelastet sein. Auch für den Geschäftsbereich der schwer entflammbaren Fasern und Garne war 2019 ein sehr anspruchsvolles Jahr geprägt von vielfältigen Herausforderungen, wie zahlreichen Handelskonflikten, der ungelösten BREXIT Frage sowie Unsicherheiten in Bezug auf die weitere Entwicklung der Türkei und des Mittleren Ostens. Gegenüber 2018 war entlang der Wertschöpfungskette im Objektgeschäft eine deutliche Zurückhaltung bei der Auftragsvergabe zu verzeichnen, so dass die für 2019 formulierten Ziele nicht in Gänze erreicht werden konnten.

Hauptmärkte für das Direktgeschäft mit flammhemmenden Trevira Fasern und Garnen sind nach wie vor die europäischen Länder, insbesondere Deutschland, Italien und Skandinavien. Positiv zeichnet sich ab, dass sich die globale Reichweite der Marke Trevira CS, die für schwer entflammbare textile Flächen steht, auf Wachstumskurs befindet. Dies zeigt sich in verstärkten Anfragen aus USA/Canada, Asien, Australien und Russland. 

In 2020 wird es für die Trevira mit vielen Maßnahmenbündeln weitergehen. Zunächst wird es um die Hebung von Synergieeffekten gehen, die aus dem kürzlich erfolgten Kauf der Sinterama Spa durch Indorama Ventures PCL resultieren. Großes Potenzial bergen die zahlreichen Neu- und Weiterentwicklungen, insbesondere im Bereich nachhaltiger Produkte und der Trevira CS Produktpalette.

„Auch von der diesjährigen Heimtextil, auf der wir zusammen mit 31 Kunden vertreten sein werden sowie von der Einführung der neuen Varianten der Trevira CS Marke, die für mehr Spielraum für neue Designs und für mehr Nachhaltigkeit stehen, versprechen wir uns positive Impulse“, so Trevira Geschäftsführer Klaus Holz.

Trevira auf der Heimtextil 2020

Gelebte Partnerschaft – wertschöpfende Innovationen – zukunftsweisende Anwendungen

Gemeinschaftsstand mit Trevira CS Kunden und Partnern

Trevira zeigt sich 2020 erneut mit seinem erfolgreichen Messekonzept. Der Hersteller von hochwertigen, schwer entflammbaren Polyesterfasern präsentiert sich in diesem Jahr auf einem Areal von mehr als 2000 m². Zusammen mit 31 Top-Kunden und Partnern wird Trevira wieder die komplette textile Wertschöpfungskette abbilden: von der Faserproduktion und Garnherstellung zur Färberei und weiter zur Flächenproduktion bei Webern, Wirkern und Strickern bis hin zum Textilverlag. Die Kunden stellen ihre Trevira CS Kollektionen für den Heimtextil- und Objektbereich an individuellen Ständen aus und zeigen so ihren Beitrag zur textilen Wertschöpfungskette.

Folgende Kunden und Partner werden sich mit einer großen Vielfalt an schönen, modernen Trevira CS Garnen und Stoffen auf dem Gemeinschaftsstand präsentieren:

Ambience Home Textiles, Chamatex, Dina Vanelli, Engelbert E. Stieger, FIDIVI Tessitura Vergnano, Gebrüder Colsman, Gebrüder Wylach, Georg + Otto Friedrich, Hoftex, llcat by Leitsu, JAB Josef Anstoetz, Jenny Fabrics, Lodetex, Lonfil, Mattes & Ammann, Mewes, Mottura, Panaz, Pozzi Arturo, Pugi, Spinnerei Lampertsmühle, Spandauer Velours, SR Webatex / Getzner Textil, Tessitura Mario Ghioldi, Tintoria Sala / F.lli Baroni, Torcitura Fibre Sintetiche, VLNAP / Wagenfelder Spinnereien und Wintex.

„Auch in diesem Jahr haben wir bei unserem Messekonzept auf einen Gemeinschaftsstand mit Trevira CS Kunden und Partnern gesetzt. Die Anzahl unserer Mitaussteller ist erneut gestiegen – das zeigt, dass unser Konzept aufgeht. Besuchern unseres Standes können wir somit einen noch weitreichenderen Überblick über Trevira CS Produkte und Anwendungen zeigen“, so Geschäftsführer Klaus Holz.

Auf dem Trevira Gemeinschaftsstand, der sich in Halle 4.2 direkt neben der Ausstellung „Interior. Architecture. Hospitality. EXPO“ der Messe Frankfurt befindet, ist zudem die speziell auf den Objektmarkt zugeschnittene Sonderausstellung „Textile Future by Trevira CS“ zu sehen. Für die Gestaltung dieses Areals konnte Trevira das renommierte studio aisslinger aus Berlin gewinnen. Die Schwerpunkte des Studios liegen auf experimentellem Design, Produktdesign, Materialinnovationen und Architekturkonzepten. Als Designer interessiert sich Werner Aisslinger insbesondere für den Einsatz neuester Technologien und ungewöhnlicher Materialien, die er auf die Welt des Produktdesigns anwendet. Neueste Projekte umfassen neben Möbeln insbesondere Innenarchitekturkonzepte für Hotels und Arbeitswelten.

Die Sonderausstellung „Textile Future by Trevira CS“ soll den Besuchern – insbesondere Innenarchitekten, Designern und Ausstattern – zukunftsweisende, innovative Einsatzmöglichkeiten der Trevira CS Stoffe im Objektbereich nahe bringen.

Marketingleiterin Anke Vollenbröker: „Auch in diesem Jahr ist es uns ein Anliegen, mit unserem Heimtextil-Messestand 2020 eine interessante Networking-Plattform für die Entscheider im Objektmarkt zu bieten. Neben dem umfassenden Überblick über Trevira CS Produkte und Kollektionen möchten wir insbesondere durch unsere Sonderschau Besuchern Anregungen bieten, abseits von realen Projekten, textile Anwendungen für zukünftige Projekte in den Bereichen öffentliches Leben, Arbeitswelt, Hospitality, Gesundheit & Pflege sowie Mobilität einmal ‘neu zu denken‘.“

© Trevira GmbH | Trevira stand Heimtextil 2020

Trevira Innovation Park

Auf der Heimtextil 2020 präsentiert Trevira seine neuen Konzepte und Innovationen direkt am Eingang des Messestandes im „Innovation Park“.

Trevira CS – neues Markenkonzept für mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit

Die am Markt verfügbaren Trevira CS Kollektionen werden immer anspruchsvoller in ihrem Design – und das bei wachsenden Anforderungen und neuen Anwendungsgebieten. Die Optiken sind oft von Textilien aus Naturfasern nicht zu unterscheiden. Gleichzeitig entstehen neuartige technisch anmutende Oberflächen, die erst durch den Einsatz von Chemiefasern umsetzbar werden. Möglich wird dies durch den ständigen Ausbau des Faser- und Garnprogramms, in das zunehmend neue Effekt- und Texturgarne von Spinnern und Garnveredlern Einzug halten. Ihrer Kreativität ist es zu verdanken, dass Stoffdesigner, die Trevira CS Stoffe entwerfen, auf die wohl vielfältigste und innovativste Palette von schwer entflammbaren Garnen zurückgreifen können. Schwer entflammbare Trevira Fasern und Garne sind somit nicht nur Basis für die Funktionalität der Textilien, sondern stellen auch sicher, dass Hersteller und Stoffverlage international Trends setzen können.

Um den komplexer gewordenen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und Kunden und Anwendern noch mehr Flexibilität zu bieten, wurde das Markenkonzept Trevira CS um zwei Marken ergänzt: Trevira CS flex und Trevira CS eco. Diese beiden zusätzlichen Marken bieten neben der gewohnten Markenqualität und Performance auf bestimmte Anforderungen zugeschnittene Eigenschaften und Funktionen.

Die Marken im Überblick

TREVIRA CS – safe and pure

Wie gewohnt steht die Marke Trevira CS für Textilien, die zu 100 % aus schwer entflammbaren Garnen von Trevira sowie weiterverarbeitenden Garnpartnern bestehen. Als einzige Mischungspartner sind Trevira Faser- oder Filamentgarne mit einer niedrig schmelzenden Komponente zugelassen. Da Textilien der Marke Trevira CS nur aus einem bzw. zwei Materialien bestehen, eignen sie sich insbesondere für Anwendungen, für die neben der Schwerentflammbarkeit bestimmte Materialanforderungen bestehen.

TREVIRA CS FLEX – safe and varied

Um die schwer entflammbaren Trevira CS Textilien mit weiteren Zusatzfunktionen und/oder gestalterischen Effekten auszustatten, fordern Hersteller und Anwender weitere Mischungsoptionen. Selbstverständlich steht hier die Sicherheit nicht zur Disposition, so dass auch hier die Marke nur vergeben wird, wenn die Brennprüfung bestanden ist. Um dies zu erreichen, müssen mindestens 75 % schwer entflammbare Fasern und Garne von Trevira und/oder den weiterverarbeitenden Garnpartnern in der textilen Fläche enthalten sein. In den verbleibenden 25 % können Spezialgarne von zugelassenen Herstellern zur Erzielung besonderer Effekte oder Zusatzfunktionen zum Einsatz kommen.

TREVIRA CS ECO – safe and sustainable

Die Eigenschaften der Schwerentflammbarkeit und der Nachhaltigkeit kommen in der Marke Trevira CS eco zusammen. Hier stellt Trevira Produkte zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Recyclingverfahren hergestellt werden. Die flammhemmenden Filamentgarne basieren auf der Verwendung von recycelten PET-Flaschen und enthalten einen Anteil von 50 % Recyclingmaterial (Post-Consumer). Bei der Herstellung recycelter Fasern nutzt Trevira zusätzlich die Möglichkeit, über eine Agglomerationsanlage wiederverwertbare Wertstoffe aus der Produktion aufzubereiten, die nach ihrer Weiterverarbeitung den Originalprodukten weder in Qualität noch in Performance nachstehen. Die daraus hergestellten Fasergarne bestehen zu 100 % aus recyceltem Material (Pre-Consumer). Je nach Bedarf werden zur Vervollständigung der textilen Fläche neue (virgin) Trevira CS Garne eingesetzt.

Recycling at Trevira – vielfältig nachhaltig

Trevira verfolgt unterschiedliche Ansätze, um dem Bedarf und den unterschiedlichen Anforderungen an nachhaltige Produkte gerecht zu werden. Alle recycelten Trevira Produkte werden nach dem GRS Standard (Global Recycled Standard) zertifiziert.

Trevira CS: Pre-Consumer Recycling

Bei der Herstellung von Polyesterfasern und -filamenten fallen prozessbedingt Reststoffe an. Es handelt sich hierbei um wiederverwendbare Wertstoffe. Um einen möglichst ressourcenschonenden Materialeinsatz zu gewährleisten, hat Trevira den Anspruch, Reststoffe weitestgehend in den Produktionsprozess zurückzuführen. In einer Agglomerationsanlage werden die Reststoffe aufwendig wiederaufbereitet, um daraus einsatzfähige Rohstoffe zu machen. Diese aufgearbeiteten Rezyklate weisen dieselben Eigenschaften wie die Ursprungsprodukte auf (z. B. Schwerentflammbarkeit), verfügen über eine entsprechend hohe Performance und können anschließend in den Faser- und Filamentspinnereien wieder zu neuen hochwertigen Produkten verarbeitet werden. Die auf diesem Weg gewonnenen Fasern können zu Garnen verarbeitet werden, die zu 100 % aus recycelten Fasern bestehen.

Die Firma Mario Ghioldi hat diese Garne eingesetzt und Stoffe hergestellt, die zu 100 % aus schwer entflammbaren recyceltem Material bestehen (Pre-Consumer). Für diese textilen Flächen steht zukünftig die Marke Trevira CS eco zur Verfügung.

© Foto: Trevira GmbH / Mario Ghioldi | Mario Ghioldi, TPA318

© Foto: Trevira GmbH / Mario Ghioldi | Mario Ghioldi, TPA334

Trevira CS: Post-Consumer Recycling

Das Recyceln von PET-Flaschen ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Schwer entfammbare recycelte Trevira Filamentgarne basieren auf der Verwendung von recycelten PETFlaschen und enthalten einen Anteil von 50 % Recyclingmaterial (Post-Consumer).

© Foto: Trevira GmbH / Hoftex | Schwer entflammbare, garngefärbte Trevira Filamentgarne mit einem Recyclinganteil von 50%

© Foto: Trevira GmbH | Stoffe aus schwer entflammbaren recycelten Filamentgarnen (garngefärbt), 50% Recyclinganteil

© Foto: Trevira GmbH | Stoffe aus schwer entflammbaren recycelten Filamentgarnen (garngefärbt), 50% Recyclinganteil

Standard Polyester: spinngefärbt recycled

Trevira stellt aus zu Regranulat verarbeiteten PET Bottleflakes sowohl Filamentgarne als auch Fasern her. Die aus recycelten PET-Flaschen erzeugten Filamentgarne stehen bei Trevira als rohweiße und spinngefärbte Glatt- und Texturgarne in Normalpolyester in verschiedenen Farben und Titern zur Verfügung. Einsatzgebiete sind neben technischen Anwendungen der Automobilund Bekleidungsbereich. Der Recyclinganteil beträgt 100 %.

© Foto: Trevira GmbH | Spinngefärbte, recycelte Filamentgarne (Standard Polyester)

Trevira CS Outdoor – High Performance in Farbe

Der Trend zum Aufenthalt im Freien ist ungebrochen und führt dazu, dass Außenbereiche sowohl im Objekt- als auch im Privatbereich aufwendig und hochwertig gestaltet werden. Dabei sind bei den textilen Materialien insbesondere eine angenehme Haptik sowie eine große Farbpalette gewünscht, um auch im Freien nicht auf Komfort und Design verzichten zu müssen. Speziell in den Segmenten Hotel & Gastronomie sowie Schifffahrt, wo Stoffe je nach Bedarf sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden, bestehen hohe Anforderungen an die Textilien. Im Innenbereich müssen die Brandschutzvorschriften erfüllt werden, der Außenbereich erfordert eine hohe Performance in puncto Lichtbeständigkeit und Reißfestigkeit.

Zusätzlich zu der bestehenden Palette von 24 UV-stabilen, spinngefärbten Filamentgarnen bietet Trevira nun 6 weitere Farben (Green, Dark Beige, Taupe, Canary Yellow, Charcoal, Light Beige) an, um leistungsfähige, designstarke Textilien herstellen zu können. Spinngefärbte Garne, d. h. Garne, bei denen der Farbstoff über Masterbatch der Spinnmasse zugeführt wird, zeichnen sich durch sehr hohe Lichtbeständigkeit aus. Hinzu kommt ein ebenfalls über die Spinnmasse zudosierter UV-Stabilisator, mit dem bei den Garnen und den daraus gefertigten Stoffen erhöhte Beständigkeiten erreicht werden.

Neben Farbtiefe und Beständigkeit bieten spinngefärbte Garne einen weiteren Vorteil. Sie sind nachhaltiger als garngefärbte Produkte, da die Umwelt nicht durch den zusätzlichen Prozessschritt des Färbens belastet wird. Zudem werden Energie und Kosten eingespart. Trevira hat für diese Produktentwicklung den „Brandenburger Innovationspreis Kunststoffe und Chemie 2019“ erhalten.

© Foto: Trevira GmbH | Garnkarte mit flammhemmenden, spinngefärbten, UV-stabilen Trevira Garnen in 28 Farben

© Foto: Trevira GmbH | Neue flammhemmende, spinngefärbte, UV-stabile Trevira Garne

Auch Effektgarne, wie z. B. Chenillegarne von der Fa. Lonfil, sind in schwer entflammbaren spinngefärbten, UV-stabilen Versionen erhältlich.

© Foto: Trevira GmbH / Lonfil | Flammhemmende, spinngefärbte, UV-stabile Chenillegarne von Lonfil

Auf dem Trevira Messestand ist erstmalig ein Outdoor-tauglicher Strickvelours der Firma Mattes & Ammann zu sehen, der zu 100 % aus flammhemmenden spinngefärbten, UV-stabilen Trevira Filamentgarnen besteht. Insgesamt wurden 3 Farben eingesetzt.

© Photo: Trevira GmbH / Mattes & Ammann | Mattes & Ammann, Art. 39 259_116-11950-02, flame retardant knit velour made from spun-dyed, UV-stable filament yarns

© Photo: Trevira GmbH / Mattes & Ammann | Mattes & Ammann, Art. 39 259_116-11950-07, flame retardant knit velour made from spun-dyed, UV-stable filament yarns

Desweiteren sind Kissen der Firma PIF Textile, zu sehen, deren Bezugsstoffe aus spinngefärbten, UV-stabilen, flammhemmenden Trevira Garnen bestehen.

Trevira CS Dim Out – Funktion und Design für Tag und Nacht

In zahlreichen Hotelprojekten kommen schwer entflammbare Dim-Outs oder beschichtete Black-Outs zur Verdunklung der Räume zum Einsatz. Oftmals werden diese Produkte vorwiegend unter funktionalen und Kostengesichtspunkten ausgewählt, Qualität und Design spielen eine untergeordnete Rolle. Wer hier auf der Suche nach hochwertigeren, textileren Varianten der Verdunklungsgardine ist, die darüber hinaus eine ansprechende Haptik aufweist, kann zukünftig auf eine größere Auswahl schwer entflammbarer Trevira CS Stoffe zurückgreifen. Spinngefärbte Trevira CS Filamentgarne bilden die Grundlage für diese hochwertigen Qualitäten, die je nach Gewebekonstruktion in unterschiedlich stark verdunkelnden Ausprägungen zur Verfügung stehen.

© Foto: Trevira GmbH / Dina Vanelli | Dina Vanelli, 2-DE223/02

© Foto: Trevira GmbH / Mario Ghioldi | Mario Ghioldi, DIMOUT

© Foto: Trevira GmbH / Lodetex | Lodetex, Oscurante 18239 A AIRO/205

Trevira CS CAT – für einen Vorsprung im Design

Melangeoptiken sind nach wie vor ein wichtiger Trend bei Heimtextilien, insbesondere in einer kontrastreichen Ausprägung der Ton-in-Ton-Optik. Erreicht werden kann dieser Effekt durch den Einsatz von kationisch anfärbbaren Garnen an. Setzt man diese Garne zusammen mit normal anfärbbaren Garnen ein, kann man durch einen einstufigen Badfärbeprozess unter Zugabe von zwei unterschiedlichen Farbstoffen (kationisch und diskationisch) eine unterschiedliche Farbaufnahme der verwendeten Garne und damit einen Melange-Effekt erreichen. Trevira bietet sowohl schwer entflammbare kationisch anfärbbare Fasern als auch Filamentgarne an. Im Trevira Innovation Park ist ein Trevira CS Melange-Stoff aus Fasergarnen von Tintoria Sala zu sehen. Die Garne bestehen aus einer Kombination von normalen sowie kationisch anfärbbaren Fasern. Nach dem Färbeprozess entstehen hieraus zweifarbige Garne, mit denen ein Melange-Effekt erzielt wird. Der kationische Anteil im Garn kann je nach Kundenwunsch angepasst werden.

© Foto: Trevira GmbH / Tintoria Sala | Tintoria Sala, Plutone Col. Denim cationic TCS

Eine starke Kombination – hochfeste schwer entflammbare Garne

Neben den bekannten schwer entflammbaren Garnen für den Heimtextilienbereich bietet Trevira nun auch flammhemmende hochfeste Polyestergarne an, die in vielfältigen Bereichen wie z. B. industriellen Anwendungen oder Schutzkleidung zum Einsatz kommen. Aus schwer entflammbarem Trevira Rohstoff produziert, vertreibt PHP Fibres (Schwesterfirma von Trevira im IVL-Konzern) hochfeste verstreckte Glattgarne. Trevira veredelt diese zu schwer entflammbaren Lufttexturgarnen mit höheren Festigkeiten und offeriert somit eine weitere interessante Garnalternative.

© Foto: Trevira GmbH / PHP Fibres | Schwer entflammbare hochfeste verstreckte Glattgarne (PHP, l.) und Lufttexturgarne (Trevira, r.)

Trevira CS antimonfrei – Qualität für spezielle Anforderungen

Flammhemmende Trevira Fasern werden nun standardmäßig antimonfrei angeboten. Dies dient dazu, die Produktsicherheit weiter zu verbessern und potenziellen Kundenanforderungen nach antimonfreien Produkten für spezifische Anwendungen nachkommen zu können. Kunden, die antimonfreie Produkte nachfragen, steht nun die gesamte Faserpalette zur Verfügung. Eine antimonfreie Version der Filamentgarne ist ebenfalls geplant.

© Foto: Trevira GmbH / Pugi | Trevira CS Stoff von Pugi aus schwer entflammbaren antimonfreien Fasergarnen

© Foto: Trevira GmbH / Svensson | Trevira CS Stoff von Svensson aus schwer entflammbaren antimonfreien Fasergarnen

© Trevira GmbH / studio aisslinger | Sonderschau „Textile Future by Trevira CS“

© Foto: Trevira GmbH / studio aisslinger | Broschüre zur Sonderschau „Textile Future by Trevira CS“

Zukunftsweisende textile Anwendungen
Sonderschau in Kooperation mit studio aisslinger: „Textile Future by Trevira CS“

Welche Rolle können Textilien bei der Gestaltung zukunftsweisender Konzepte im Objektmarkt spielen? Dass sie schwer entflammbar sein müssen, steht außer Frage - aber was müssen sie darüber hinaus mitbringen, um uns das Wohnen und Reisen, Arbeit und Regeneration oder den Aufenthalt in öffentlichen Gebäuden angenehm zu gestalten und segmentspezifische Anforderungen funktional wirksam zu erfüllen? Diesen Fragen ist studio aisslinger nachgegangen und hat textile Räume geschaffen, die die Gestaltungskraft und die Funktionalität von textilen Materialien wirkungsvoll in Szene setzen und erfahrbar machen. Dabei behalten Stoffe im „interior design von morgen“ ihre Berechtigung. Mehr noch, sie sind ein Gestaltungsmittel, das bewusst eingesetzt wird, um in unserer modernen, schnelllebigen Welt unsere Sinne anzusprechen, um uns ein Raum-Gefühl zu vermitteln und je nach Bedarf notwendige Funktionen zu erfüllen: Stoffe öffnen oder begrenzen Räume, sie lenken Licht, schaffen Dunkelheit, schlucken Schall und sorgen auf Polstermöbeln für Komfort. Sie sind nicht nur der visuellen Wahrnehmung zugänglich, sondern schaffen auch ein haptisches Erleben. Seit 40 Jahren steht die Marke Trevira CS für geprüfte Sicherheit, heute steht sie darüber hinaus für ästhetisch ausdrucksstarke Textilien. Entstanden sind sie durch das kreative und professionelle Zusammenwirken von Trevira, Spinnereien und Garnveredlern, Färbereien und Ausrüstungsbetrieben, Webereien und Wirkereien sowie Textilverlagen. Begleitend zur Sonderschau steht eine Broschüre von studio aisslinger zur Verfügung, die Visionen und gestalterische Ansätze erläutert.

Vision studio aisslinger

Unsere Zeit, das beginnende 21. Jahrhundert, ist eine Zeit des Umbruchs. Die alle Lebensbereiche umfassende Digitalisierung verändert unsere alltäglichen Routinen. Für Designer bieten sich hier neue, aufregende Möglichkeiten. Zugleich ist die zunehmende Virtualisierung zwischenmenschlicher Beziehungen, der Erfolg von Twitter und Instagram auch Zeichen einer dramatischen Marginalisierung der analogen Welt. Wenn der Erfolg in den sozialen Medien die Wahrnehmung bestimmt, verkümmert unser Sensorium für die Überraschungen des Realen. studio aisslinger sucht in seinen Arbeiten digitale Technologien mit den haptischen und visuellen Qualitäten der analogen Wirklichkeit zu verbinden. Statt Digitalisierung rundweg abzulehnen oder aber unkritisch zu affirmieren, zeigt sich eine technologieaffine und zugleich wahrhaft humane Vision der Zukunft.

Hospitality

Als Feier eines itineranten Lebensstils wie als Versprechen von Geschichte und Tradition, ist das Hotel zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr in den Fokus von Architekten und Interior Designern gerückt. Es ist der Ort, an dem sich die Suche unserer Gesellschaft von urbanen Nomaden nach neuen, anderen Räumen und Umgebungen paradigmatisch zeigt. Gegen die lange vorherrschende Idee, Hotels — ganz unabhängig vom jeweiligen Standort — vor allem auf ihre Markenidentität hin zu entwerfen, hat ein anderes Verständnis zuletzt an Wichtigkeit gewonnen: das Hotel als Kreuzungspunkt unterschiedlicher Kulturen. Die Geschichten der Reisenden treffen hier auf die Historie des Ortes und seiner Bewohner. Hotels werden zu kleinen Universen, in welchen sich die Attraktivität des Ortes mit den Eindrücken aus aller Welt zu einer vibrierendinspirierenden Atmosphäre verbindet. Wie kaum ein zweites steht studio aisslinger für ein diese Idee tragendes spatial design, das auf Collage, Storytelling und sinnliche Erfahrung setzt.

Public Spaces

Dank digitaler Infrastruktur ist es heute allzu leicht, nicht allein Einkäufe und Besorgungen, sondern soziale Interaktion überhaupt online zu erledigen. Statt sich selbst auf den Weg zu machen, wird alles frei Haus geliefert. Um wieder attraktiv zu werden, müssen sich öffentliche Räume wie Bibliotheken, Schulen, Kinos, Theater sowie Concept Stores und Einkaufszentren neu erfinden, den Besuch bei ihnen zu einer unvergesslichen Erfahrung machen. Die sinnlich einzigartige Qualität des jeweiligen Ortes muss die Menschen von ihren digital devices weg und zurück ins reale Leben ziehen. Farbe und Haptik spezieller Stoffe und Textilien helfen dabei, Atmosphären zu schaffen, die eine Neuentdeckung der Fülle und der Schönheit der analogen Welt möglich machen.

Healthcare

Smart Watches, Fitness Tracker, Healthcare Apps — durch die Digitalisierung entwickeln wir ein neues Körperbewusstsein, und die umfassende Quantifizierung unserer körperlichen Aktivitäten führt zu einem holistischeren Blick auf unser Dasein und einem ökologischeren Lebenswandel. Die eigene Gesundheit ist längst nicht mehr nur Frage optimierter Medikation; sie wird mehr und mehr umfassend gedacht, berührt auch atmosphärische Aspekte. Für Krankenhäuser und für Apotheken wird diese veränderte Einstellung Herausforderung. Ihr atmosphärisches Design muss die besondere Erfahrung dieser Orte neu entdecken. Die Erfahrung des Sich-verstanden-Fühlens, des Vertrauens und der Verbindung von Tradition mit neuester Technologie und Wissenschaft.

Public Transport

Doch nicht allein der Individualverkehr wird sich verändern. Mobilität als Ganze werden wir neu zu denken lernen. In den Städten und Ballungszentren ist die Grenze der Fahrzeugdichte längst erreicht, in mancher Hinsicht überschritten. Um der Flut an Autos Herr zu werden, muss nicht allein stadtplanerisch umgedacht werden. Öffentlicher Personennahverkehr, public transport, muss zur attraktiven und letztlich besseren Alternative zur Fortbewegung im Stadtgebiet werden. Der Ausbau bestehender Netze und die Verbesserung von Fahrzeiten und -rhythmen sind wichtig. Aber sie reichen nicht. Das Fahrgefühl muss sich verändern. Statt dicht gedrängt nebeneinander auf praktischen, in ihrer Uniformität aber belanglosen Bänken zu sitzen, müssen der U-Bahn- oder S-Bahn-Raum, das Businterior als Ort, in dem wir Lebenszeit verbringen, neu gedacht werden.

Mobility

Einer der größten Umbrüche unseres zukünftigen Lebens wird im Bereich der Mobilität und insbesondere des Individualverkehrs stattfinden. Verbrennungsmotoren werden schon in den kommenden Jahrzehnten keine Fortschrittstechnologie mehr sein, sondern als ein Relikt aus der Vergangenheit betrachtet werden. Doch geht es nicht allein um eine Modifikation des Antriebs. Selbstfahrende, miteinander kommunizierende Fahrzeuge sind möglich und auf die Dauer nicht nur sicherer als von Menschen gesteuerte Autos; befreit von der Verantwortung und Aufgabe, sich und die Mitfahrer sicher durch den Verkehr zu bringen, wird die Fahrzeit zur neuen Freizeit. Statt es nur zu nutzen, um von A nach B zu kommen, werden wir das Auto eigentlich bewohnen, es als mobilen Raum für alle möglichen Aktivitäten nutzen. Das Interieur der Wägen wird sich ändern und der analoge Raum in diesen mit jüngster Technologie ausgestatteten Bewegungsmodulen auf vier Rädern als Möglichkeit spezifischer sinnlicher Erfahrung neu entdeckt.

Workspace

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich unser Verhältnis zur Arbeit verändert. Wir arbeiten längst nicht mehr einfach, um zu leben. Arbeit ist Teil unseres Lifestyles geworden. Je einfacher es wird, stupide, zeitintensive Aufgaben durch neueste Technologien zu automatisieren, desto größer wird auch die Bedeutung der Arbeit für unser Selbstverständnis als kreative Menschen. Der urbane Nomade lässt sich dabei nicht länger auf feste Zeiten in schematisch-graue Bürokomplexe zwingen. Die Stechuhr ist ein Ideal von gestern. Heute suchen wir das Co-working an langen Tischen, den bunten Austausch und gleichzeitig die Möglichkeit zum temporären Rückzug in sogenannte break-off units oder in individuelle Work Capsules zum singular-pluralen Brüten. Studio aisslinger schafft gerade solche Arbeitswelten und nutzt dabei auch und besonders die gestalterische Kraft farbintensiver, robuster und doch warm einladender Gewebe.

Highlights: die “special mentions” in der Trevira CS Sonderschau

Für die Gestaltung der Sonderschau wurden alle Trevira CS Kunden aufgefordert, ihre neuesten Trevira CS Produkte passend zu bestimmten Farbvorgaben einzureichen. Insgesamt standen knapp 600 Artikel von ca. 50 Kunden zur Verfügung, aus denen studio aisslinger ca. 250 auswählte. Wie in jedem Jahr wurden zudem Materialien aus den Einsendungen ausgewählt, die als besonders innovativ bewertet werden und daher noch einmal gesondert hervorgehoben und ausgezeichnet werden. Diese Auswahl wurde ebenfalls von studio aisslinger getroffen. In der Sonderschau sind die Artikel speziell gekennzeichnet.

Special Mentions Hospitality:

© Foto: Trevira GmbH / Skopos Fabrics | Skopos Fabrics, Henrick, 0513, Umber, Beaushell

© Foto: Trevira GmbH / Leliévre | Leliévre, 806 01, Riga M1 - Curry

Special Mentions Public Spaces:

© Foto: Trevira GmbH / Gebrüder Munzert | Gebrüder Munzert, CS Origami 7.0, 270791 0059

© Foto: Trevira GmbH / SAHCO | SAHCO, Seersucker, 600691-0011

© Foto: Trevira GmbH / E. Schoepf | E. Schoepf, Palais, 1120802, Col. 521

© Foto: Trevira GmbH / Spandauer Velours | Spandauer Velours, 7840 Viola CS, Col. 4116

Special Mentions Healthcare:

© Foto: Trevira GmbH / Abbotsford Textiles | Abbotsford Textiles, A2000 Oakwell

​​​​​​​Special Mentions Mobility:

© Foto: Trevira GmbH / 4Spaces Textiles | 4Spaces Textiles, Nilu 1803 Col. 01

© Foto: Trevira GmbH / E. Boselli & C. | E. Boselli & C., 1912R, Mango CS, Col. E9L

© Foto: Trevira GmbH / Delius | Delius, Haze 35936 8001

© Foto: Trevira GmbH / Engelbert E. Stieger | Engelbert E. Stieger, 61540 Grata

Special Mentions Workspace:

© Foto: Trevira GmbH / G-Tex | G-Tex, SI-067, Col. 08, Piona Outdoor, Des. Square

© Foto: Trevira GmbH / Mario Sirtori | Mario Sirtori, Vell. Viggo, CH CS, Col. 01

© Foto: Trevira GmbH / Vanico | Vanico, Tulln Quality

© Foto: Trevira GmbH / Zimmer + Rohde | Zimmer + Rohde, 1010825 996, Case

Special Mentions – Yarns

© Foto: Trevira GmbH / Comercial Torrens | Comercial Torrens, flame retardant fancy yarns

© Foto: Trevira GmbH / F.lli Baroni | F.lli Baroni, Tiffany Nm 5.500

© Foto: Trevira GmbH / Giorgini Silvano Filati | Giorgini Silvano Filati, Art. Flora Nm 4.000, Peach Orange

© Foto: Trevira GmbH / Tintoria Sala | Tintoria Sala, Art. Fantasia Nm 1.800, Fancy

© Foto: Trevira GmbH / Torcitura Fibre Sintetiche | Torcitura Fibre Sintetiche, Woolook

Über Trevira GmbH:

Trevira GmbH ist ein innovativer europäischer Hersteller von hochwertigen Markenfasern und -filamentgarnen für technische Anwendungen und Hygieneprodukte, Heimtextilien, Automobilinnenausstattungen und Funktionsbekleidung. An zwei Produktionsstandorten und einer Vertriebszentrale in Deutschland arbeiten rund 1.100 Mitarbeiter. Diese werden unterstützt von einer internationalen Marketing- und Vertriebsorganisation. 2019 wurde ein Umsatz von rund 208 Mio. Euro erzielt. Sitz des Unternehmens ist Bobingen bei Augsburg. Eigentümer der Trevira GmbH ist die thailändische Indorama Ventures PCL. Trevira ist weltweit bekannt für Fasern und Garne für schwer entflammbare Heimtextilien aus Polyester (Trevira CS), für Fasern für Hygieneprodukte und technische Vliesstoffe sowie für pillarme Fasern für Funktionsbekleidung.

Trevira GmbH, Communications, Philipp-Reis-Str. 4, D - 65795 Hattersheim,
Tel. +49 8234-9688-2502 – Fax +49 8234-9688-5342, trevira.press(at)trevira.com, www.trevira.com

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