Umweltschutz

Der Zukunft verpflichtet

Eine nachhaltige Umweltpolitik ist fester Bestandteil der Unternehmensrichtlinien von Trevira. Neben der Vermeidung von Schadstoffen und der Schonung natürlicher Ressourcen ist dieses Engagement als ganzheitliche Strategie angelegt, um einen achtsamen Umgang mit der Umwelt in allen Aspekten des täglichen Lebens und Arbeitens zu etablieren.

Dies betrifft sowohl alle internen Unternehmensbereiche und -prozesse als auch alle beteiligten Lieferanten: 

"Wir verpflichten uns, wann immer es machbar ist, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt durch unsere Tätigkeiten zu verhindern oder zu verringern und unsere Hauptlieferanten dahingehend zu unterstützen, dass auch sie Verantwortung für die Umwelt übernehmen. Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen an der Förderung des Umweltschutzes, der Verbesserung des Verständnisses für Umweltprobleme und der Verbreitung bewährter Vorgehensweisen." *

*Auszug aus dem "Handbuch Unternehmensrichtlinien der Indorama Ventures Public Company Limited" 

 

Schadstoffvermeidung

Trevira überprüft regelmäßig die Notwendigkeit, toxische und stark migrierende Stoffe im Herstellungsprozess einzusetzen. Überall dort, wo es möglich ist, wird die Verwendung dieser Stoffe vermieden.

  • Anzahl und Menge der benötigten Chemikalien werden bei der Lagerhaltung und bei der Verwendung auf ein Mindestmaß reduziert.
  • Gefährliche Chemikalien werden immer dort, wo es möglich ist durch ungefährlichere und umweltfreundlichere Produkte ersetzt
  • Für eingesetzte Farbstoffe werden Lieferanten-Erklärungen zum Nachweis der Umweltverträglichkeit eingeholt.
  • Gefährliche Abfälle werden nach Möglichkeit der stofflichen Verwertung zugeführt.
  • Chemikalien werden zur externen Aufbereitung gegeben.

Reinhaltung des Wassers und des Bodens

Im Produktionsprozess wird eine größtmögliche Schonung der Ressourcen "Wasser" und "Boden" zu jeder Zeit berücksichtigt und kontinuierlich optimiert:

  • Trevira setzt keine leicht auswaschbaren Ausrüstungsmaterialien ein.
  • Zur Konservierung der Faser-Präparation werden keine Biozide verwendet. Trevira setzt überwiegend biologisch leicht abbaubare Präparationen ein. Diese werden weitgehend in den Produktionskreislauf zurückgeleitet oder einer externen stofflichen Wiederverwertung zugeführt (Sonderabfallentsorgung).
  • Separate Abwassersysteme: Durch die Ableitung von Kühl- und Regenwasser über ein Abscheidebecken werden selbst kleinste Verunreinigungen erkannt. Schmutzwasser wird separat abgeleitet. So wird die Belastung der Klärwerke minimiert.
  • Es werden bei Fasern und Filamenten keine umweltbedenklichen APEO (Alkylphenolethoxylate) eingesetzt.


Auf den Störungsfall ist Trevira bestmöglich vorbereitet:

  • Trevira setzt Zwei-Kreis-Kühlsysteme ein, die mit einem Wärmetauscher als Sicherheitsbarriere ausgestattet sind. So kann die Kontamination der Umwelt im Störungsfall sicher ausgeschlossen werden.
  • Trevira betreibt ein Abscheidebecken zur Separierung von kontaminierten Kühl- oder Oberflächenwassern im Störungsfall.
  • Trevira verfügt über ein separates Produktionsabwassersystem mit Rückhaltebecken für den Havariefall.

Reinhaltung der Luft

Sowohl im Produktionsprozess als auch in Bezug auf Liefer- und Transportlogistik achtet Trevira auf eine größtmögliche Luftreinhaltung.

  • Trevira lässt die Hauptrohstoffe umweltfreundlich per Bahn direkt in die Werke anliefern.
  • Bei Verhandlungen mit Speditionen achtet Trevira darauf, dass nur Fahrzeuge eingesetzt werden, die den besten Euronormen entsprechen.
  • Zur Vermeidung von CO2-Emissionen werden innerbetrieblich Elektrofahrzeuge eingesetzt.
  • Die Menge der bei der Polyester-Produktion freigesetzten VOC* liegt bei Trevira unterhalb des Grenzwertes des Beschlusses der Kommission 2014/350/EU (vom 5. Juni 2014 zur Festlegung der Umweltkriterien für die Vergabe des Umweltzeichens für Textilerzeugnisse) von 1,2 g VOC bezogen auf 1 kg PET-Polymer.

*VOC (Volatile Organic Compounds) ist die internationale Bezeichnung für flüchtige organische, kohlenstoffhaltige, Verbindungen. VOC werden unter dem Einfluss von Sonnenstrahlung und von den in der Luft enthaltenen Spurenstoffen abgebaut. Enthält die Luft daneben Stickoxide – zum Beispiel aus den Abgasen von Kraftfahrzeugen – so treten Zwischenprodukte (unter anderem Ozon) auf, die eine ausgeprägt oxidierende und damit für Mensch und Umwelt schädigende Wirkung zeigen.