Trevira Pressemappe zur Heimtextil 2010 |
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Trevira – Ein Unternehmen im Umbruch Betroffen waren nicht nur der Automobilbereich, auch bei Bekleidung und Heimtextilien sind die Aufträge seit Ende 2008 stark zurückgegangen. Nur der Hygienebereich und das Geschäft mit Nonwovens sind relativ stabil geblieben. Das Auftragsvolumen ist in den letzten Monaten in allen Bereichen wieder stetig gestiegen. Bedingt durch das schwache erste Halbjahr wird der Umsatz 2009 jedoch voraussichtlich rund 30 % unter dem Vorjahresniveau liegen. Das Trevira CS Geschäft in 2009 Der internationale Objektbereich war überdurchschnittlich von der Krise betroffen. Er war gekennzeichnet von Bau- und Investitionstopps sowie Anpassungen der Modernisierungsbudgets (vor allem im Hotelsektor – wie z. B. ein Stopp bei ca. 70 % der Bauprojekte in Dubai). Der drastische Lagerabbau in der Krise hat den Absatzeinbruch am Anfang der Lieferkette noch verstärkt. Dieser Prozess hat bis in den Sommer hinein gedauert. Die Verkäufe in diesem Jahr sind daher deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Seit Ende August ist eine spürbare Verbesserung zu verzeichnen. Vor allem unsere Garnveredelungspartner (speziell in Italien) haben derzeit volle Auftragsbücher. Die ausgesetzten Bau- und Modernisierungsvorhaben laufen langsam wieder an. Tendenziell positiver entwickeln sich neue Absatzchancen außerhalb der europäischen Kernmärkte. Im Hotelmarkt scheint sich langfristig wieder eine positive Entwicklung abzuzeichnen. Die Zahl der First-Class- und Luxushotels soll in den nächsten vier Jahren global um 3.000 ansteigen, für Europa bedeutet dies einen Zuwachs von 2,2 %. Das stärkste Wachstum weist der amerikanische Hotelmarkt auf; die Anzahl der Top-Hotels soll sich bis 2012 um 30 % erhöhen. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate werden wieder zulegen, hier besteht ein großer Investitionsbedarf bei Mittelklasse- und Economyhotels für Geschäftsreisende. (Quelle: tophotelprojects) Die Trevira CS Markeneinreichungen werden das Niveau von 2008 nicht ganz erreichen; dies hatte allerdings auch noch einmal 4 % über dem Wert des erfolgreichen Jahres 2007 gelegen. Besonders hervorzuheben bei den neuen Markenfreigaben sind die Märkte Türkei, Japan und China. Die IMO Zertifizierungen von Trevira CS Stoffen bleiben deutlich unter dem Niveau von 2008. Hier ist davon auszugehen, dass auch der Markt der Kreuzschifffahrt in diesem Jahr nur mit „gebremstem Schaum“ gefahren ist. Marketing- und Coop-Projekte laufen weiter Ein besonderer Schwerpunkt des Trevira CS Marketings lag in diesem Jahr auf dem Luftfahrtsektor. Trevira hatte einen Messestand auf der Aircraft Interiors Expo, Hamburg, der Airtec in Frankfurt und auf der Dubai Airshow. Mit „an Board“ waren Stoffe der Firmen Backhausen, Brüder Baumann, Bogesunds, Botany Weaving, drapilux , Gabriel, Lantal, Munzert, Nya Nordiska, Rohi, Sander International, Svensson und Tisca Tiara. Im Hotelsegment wird künfig ein „Hospitality Newsletter“ Kunden über Projekte, Neuigkeiten und Trevira Services informieren. Ausblick Für Trevira CS wird der Fokus im nächsten Jahr darin liegen, auch die neuen Märkte außerhalb Europas weiter auszubauen und weitere Einsatzgebiete zu suchen. Nach 30 Jahren liegt die Stärke und Innovationskraft von Trevira CS nach wie vor in der Vielfalt der verfügbaren Garne, die durch ein Netzwerk von hochwertigen Effektgarnherstellern in Europa unterstützt wird. Jubiläum eines Multitalents: Trevira CS wird 30
Trevira CS: seit 30 Jahren die Marke für schwer entflammbare Objekttextilien
1972 begann bei Trevira (damals Teil des Faserbereichs der Hoechst AG) die Arbeit an der Entwicklung einer schwer entflammbaren Faser. Zunächst experimentierten die Forscher mit unterschiedlichen Modifizierungen von Modacryl und Polyester, aber aufgrund ihrer für den Objektmarkt besser geeigneten Produkteigenschaften fällt die Entscheidung zugunsten der Polyesterfaser. 1975 legt man sich auf die heutige Modifizierung fest. Eine phosphororganische Komponente, die fest in der Molekularstruktur der Faser verankert ist, macht die Faser und die daraus hergestellten Textilien permanent schwer entflammbar. Weder Reinigen noch Abrieb oder Alterung können diese Wirkung beeinträchtigen, was der neuen Faser einen klaren Vorteil gegenüber nachträglich ausgerüsteten Textilien verschafft. Nach den ersten Produktionsversuchen entwickelt Trevira 1977 die ersten Stoffmuster und stellt diese bei Kunden vor. Es folgen weitere Faseroptimierungen und Tests bei Kunden, bis 1980 mit der Markteinführung in Europa die Trevira CS Erfolgsstory ihren Anfang nimmt. Das Kürzel CS – Comfort und Sicherheit – läutet eine neue Ära für Objekttextilien ein. Zwei Jahre später erhält die neue Faser den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. Wachsendes Sicherheitsbedürfnis und verschärfte Gesetze führten in den folgenden Jahren zu einem verstärkten Einsatz von Trevira CS Stoffen. 1995 lagen hochwertige Sicherheitstextilien voll im Trend. Durch den starken Ausbau des Faser- und Garnprogramms (heute über 200 verschiedene Typen) können auch ausgefallene Designwünsche erfüllt werden. Die Kollektionen werden immer trendiger und anspruchsvoller, und die Optiken sind oft von Textilien aus Naturfasern nicht zu unterscheiden. Fasertypen von 1,3 - 13 dtex und Filamenttypen von 20 – 4000 dtex machen fast jede Gewebekonstruktion von sehr grob bis superfein möglich. Hinzu kommen viele immer neue Textur- und Effektgarnentwicklungen der Trevira Partner, mit deren Hilfe die Stoffentwickler innovative Materialkombinationen aus 100% Trevira CS kreieren. 2002 kommt zur flammhemmenden Modifikation mit einer antimikrobiellen Variante noch eine weitere Zusatzfunktion hinzu: Trevira CS Bioactive gibt Anwendern im Gesundheitswesen, aber auch in der Lebensmittelindustrie und im Hotelsektor ein Material, das auch gegen Bakterienwachstum schützt. Die Haupteinsatzgebiete für Trevira CS fanden sich zunächst in öffentlichen Bereichen wie Hotels und Gaststätten, Versammlungsstätten, öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern und Pflegeheimen, im Transportbereich (Bahn und Bus, Schiff und Flugzeug), denn hier gelten per Gesetz höhere Sicherheitsstandards. Aber auch in vielen Ländern außerhalb von Europa wurden in den letzten Jahren zunehmend Brandschutznormen für diese Bereiche eingeführt. Heute findet man hochwertige Trevira CS Qualitäten rund um den Globus – im Kreuzfahrtschiff ebenso wie in einem deutschen Krankenhaus oder einem Hotel in Dubai. Die große Vielfalt der ansprechenden und qualitativ hochwertigen Kollektionen und die hervorragenden Pflegeeigenschaften haben dazu geführt, dass Trevira CS zunehmend auch Eingang in den Privatbereich findet. Auch die klassische Palette der Einrichtungstextilien (Gardinen, Vorhänge, Möbelbezugsstoffe und Betttextilien) stellt längst nicht mehr die Grenze der Einsatzmöglichkeiten dar. In den letzten Jahren sind eine ganze Reihe von technischen Anwendungen hinzugekommen: Luftschläuche für Klimaanlagen, Kopfstützenschoner, Filtergewebe, Isolationsmaterialien, elastische Messebautextilien, z.B. für Objekte, u.v.m. Trevira CS kann auf eine lange Reihe von Auszeichnungen und Zertifikate zurückblicken. Seit 1995 hält es das Ökotex Standard 100 Zertifikat; die gesamte Produktion ist nach DIN EN 9001 und 14001 zertifiziert und genügt damit höchsten Qualitäts- und Umweltschutzansprüchen. 1997 folgte der AME (International Award for Marketing Effectiveness) sowie der Gran Design Innovationspreis (Mailand). Zwei Jahre später gab es zum zweiten Mal den Gran Design Innovationspreis und außerdem den Design Preis Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 erhielt Trevira CS den iF Award des Industrie Forum Design, Hannover für exzellentes Produktdesign. Die Auszeichnungen verdeutlichen, daß Trevira CS längst mehr ist als Ausstattungsstoff für Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. Trevira CS Stoffe können sich heute mit hochwertigen Textilien aller Materialien messen. Die breite Palette an Faser- und Filamenttypen ermöglicht Gewebekonstruktionen, die einerseits in Optik und Griff an Naturmaterialien erinnern, andererseits aber auch Monofilamentkonstruktionen, die durch ihren Techno-Look avantgardistische Assoziationen wecken. Mittlerweile gibt es mehr als 1000 Kollektionen und über 5000 Dessins in Trevira CS. Um Anwendern die schnelle Suche nach Herstellern, Händlern und Konfektionären zu erleichtern, können die verfügbaren Kollektionen über eine Herstellerdatenbank im Internet unter der Adresse www.treviracs-net.com abgerufen werden. Trevira bietet seinen Kunden einen umfangreichen Service, auch durch Vernetzung der Stufen der textilen Kette. „Das Erfolgsrezept von Trevira CS liegt in dem ganzheitlichen Service, den wir unseren Kunden bieten“, erklärt Anke Vollenbröker, Leiterin Marketing Trevira CS. „Unser Markenkonzept umfasst neben der geprüften Sicherheit der Trevira CS Textilien viele weitere Services, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette greifen. Um die Marktgeschwindigkeit der Trevira CS Produkte zu erhöhen, vernetzen wir unsere Partner vom Garnhersteller bis zum Innenarchitekten.“ Silvado Trevira Bioactive:
Silvado Trevira Bioactive: Die neue Coop-Marke für antimikrobielle Textilien
Silvado wird seine Produkte vorzugsweise für Corporate Wear vermarkten und bietet dabei den vollen Service vom Garn bis hin zum fertigen Textil an. Dies ermöglicht flexible und individuelle Anpassung an Kundenanforderungen sowie kurze Lieferzeiten bei lückenloser Qualitätkontrolle. „Der Markenzusatz Trevira Bioactive zeigt dem Kunden ganz deutlich, dass wir ausschließlich auf das beste antimikrobielle Produkt setzen, das es auf dem Markt gibt.“, so Bukan Cetin, Geschäftsführer von Silvado. „Die Trevira Fasern und Garne sind außerdem vielseitig einsetzbar, und wir können damit die gesamte Palette an Artikeln abdecken. Was uns verbindet, ist das Bekenntnis zur Produktqualität, zur Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und zu fairem Umgang mit unseren Partnern, Lieferanten und Kunden.“ Im Gegensatz zu Textilien, die nachträglich mit antimikrobiellen Substanzen behandelt werden, ist der auf Silber basierende Wirkstoff bei Trevira Bioactive fest im Faserrohstoff integriert und somit permanent. Die Wirkung wird weder durch Waschen noch durch Gebrauch beeinträchtigt. Während beim Waschen von oberflächlich mit Silber ausgerüsteten Textilien große Mengen an Silber über das Waschwasser auch in das Abwasser gelangen können, konnten bei Trevira Bioactive in eigenen Waschversuchen keine Silberionen im Waschwasser nachgewiesen werden, d. h. die freigesetzten Mengen liegen unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze (3 ppb). Dadurch konnte ein optimaler Kompromiss zwischen einem breiten Wirkungsspektrum, ausreichender antimikrobieller Wirksamkeit auf der Faseroberfläche, höchster Waschbeständigkeit und geringstmöglicher Umweltbelastung erreicht werden. Das Institut Hohenstein bestätigt zudem, dass Textilien aus Trevira Bioactive die Hautflora selbst bei längerem Tragen nicht beeinträchtigen. Für Trevira Bioactive gelten außerdem auch die ökologischen Vorteile aller Trevira Fasern, was die Pflegeleichtigkeit angeht – beim Waschen, Reinigen und Trocknen werden weniger Wasser, Waschmittel und Energie verbraucht als bei Textilien aus Naturfasern. Die Materialien werden bereits in Workwear (Hemden, Poloshirts und T-Shirts) von Silvado-Kunden in der Lebensmittelindustrie, bei Feuerwehren und in der Logistikbranche eingesetzt. Eine Sockenkollektion aus Trevira Bioactive befindet sich in der Testphase. Nisseki Plasto: Trevira CS Innovation aus Japan
Nisseki Plasto: Trevira CS Innovation aus Japan
Darüber hinaus ergibt sich jedoch noch eine weitere Einsatzmöglichkeit: das Vlies eignet sich auch zur Herstellung von „Papiergarn“ (slit yarn), indem es in schmale Streifen „geschlitzt“ und anschließend gezwirnt oder ungezwirnt verwebt werden kann. Obwohl es voluminös wirkt, weist das Garn nur ein geringes Gewicht auf. Es hat eine naturnahe, papierige Anmutung, ohne zur Fusselbildung zu neigen („lint-free“), da es ja aus Filamentgarnen besteht. Das ergibt ein besonders schönes Effektgarn, das es in dieser Form bisher noch nicht in Trevira CS Qualität gegeben hat und das somit eine Bereicherung der international verfügbaren Produktpalette an hochwertigen Trevira CS Garnen darstellt. Neuentwicklungen für Trevira CS Heimtextilien Im Vordergrund stand eindeutig der Einfluss des Themas Nachhaltigkeit auf das Design von Stoffen und damit auch auf die Optik von schwer entflammbaren Garnen. Die Umsetzung dieses Themas erfolgt vorwiegend durch den Einsatz von Garnen, die eine sehr natürliche Optik aufweisen. Vor allem im Bereich der Fasergarne sind hier neue Qualitäten entstanden, die durch ungleichmäßige bis flammige Effekte im groben Titerbereich diesem Anspruch gerecht werden. Zusätzlich findet man hier neue, teils Flocke-gefärbte Melangen, die dieses Thema gestalterisch interpretieren. Auch die Kombination von Fasergarnen mit metallisch glänzenden Filamentgarnen ergibt neue extravagante Melangen für interessante Struktur- und Flächeneffekte. Als absolut neu sind auch die schon zuvor erwähnten schwer entflammbaren „Papiergarne“ von Firma Nisseki Plasto aus Japan zu nennen. Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt bildete in diesem Jahr erneut das Thema Schiebepaneele. Trevira bietet hier bereits seit Jahren Garne im Filament- als auch Fasergarnbereich an, die durch eine niedrig schmelzende Komponente bei der Ausrüstung versteifen und somit den Paneelen mehr Stabilität geben als herkömmliche Stoffe. Für diesen Einsatz wurde nun durch die Kombination unserer spinnfarbigen Filamente mit der niedrig schmelzenden Komponente eine Palette an bunten Garnen mit versteifenden Eigenschaften entwickelt, die auch das Buntweben ermöglichen. Speziell als Grundgewebe in Kombination mit Effektgarnen lassen sich auch hier sehr naturnahe Optiken erzielen, sodass den Geweben die gewünschte Versteifung nicht anzusehen ist. Der dritte Entwicklungsschwerpunkt lag in diesem Jahr erneut bei dem Thema Drehergewebe. Hier sollten jedoch keine dominanten Musterungen entstehen, sondern puristische Optiken, die durch flächigen Einsatz von Effektgarnen eher zurückhaltend subtile Strukturen erzeugen. So gibt es auch im feinen Titerbereich für den Einsatz bei Gardinenstoffen neue schwer entflammbare Effektgarne, welche diesen Anspruch erfüllen. Hier findet man beispielsweise interessante Zwirneffekte mit Monofilamentgarnen oder Kombinationen von matten und hochglänzenden Garnen. Gerade die Zwirneffekte geben den Stoffen oft einen kreppartigen, trockenen und körnigen Griff, weshalb sie sich besonders gut für feine Flächenstrukturen eignen. Trends in Living 2010/2011 Die Interieurs lassen der Suche nach Orientierung Raum und geben eine bodenständige Performance: Wenngleich technisch alles möglich ist, zeigen sich die Stoffe puristisch, wenig verspielt und strahlen durchweg Ruhe aus. Die Materialien wirken architektonisch, klar und graphisch. Strukturen spielen eine große Rolle, sie können dreidimensional sein, bleiben aber zurückhaltend, in sich stimmig und wecken häufig Natur-Assoziationen mit edlem Touch: von wollig über bastartig bis hin zu Melangen und Papieroptiken ist alles denkbar. Eine klare Farbgebung mit reizvoll akzentuierten Highlights wirkt optimistisch und frisch. Die Dessins lassen der Materialwirkung oft den Vortritt und erinnern an technische Attribute oder stark abstrahierte Ornamentik. Calm down!
In der Ruhe liegt die Kraft – höchste Zeit, diese zu finden. Wir werfen alles Unnötige über Bord und hören in uns hinein. Auch ein langsames Tempo bringt uns ans Ziel. Entschleunigung wirkt wie neuer Antrieb. Farben: Verschiedene Beigetöne im Zusammenspiel mit pastelligem Rosé erinnern an die Farbgebung von Muscheln. Ihnen stehen helle und mittlere Grautöne gegenüber, die Tiefe und Struktur geben. Abgerundet wird das Bild durch Weiß und Eierschalen-Farben. Dessins / Stoffe: Geflochtene Körbe, gefaltetes Papier, Matten aus Bast: Impressionen aus der Natur werden hier modern und edel interpretiert. Die Stoffe sind strukturig oder auch faserig und erhalten durch Mehrlagigkeit oder den Schimmer unterschiedlicher Materialien einen zusätzlichen Reiz. Musterungen unterstreichen dezent die Natur-Assoziationen. Think essential!
Hohe Ziele kann uns niemand nehmen. Wir streben nach ihnen, so gut es heute geht. Was stört, verwirrt und hindert, wird ausgeblendet. Mit Ruhe und Gelassenheit konzentrieren wir uns auf das Wesentliche. Farben: Unbunte Farben wie Schwarz, Weiß und diverse Graustufen bilden das Fundament dieses Themas. Warme Rottöne stehen diesen als Kontrapunkt gegenüber, während helles Beige zur Harmonisierung eingesetzt wird. Dessins / Stoffe: Der High-Tech-Look der Stoffe vermittelt eine reizvolle Strenge. Naturoptiken und technische Materialien lassen sich spannungsreich kombinieren. Die ruhig wirkende Dessinierung bedient sich aus dem Repertoire der Formensprache zeitgenössischer Architektur. Just relax!
Verbitterung macht nicht schöner. Freuen wir uns über das, was wir haben, hatten und hoffen dürfen. Über Freunde, Wärme und die Kraft positiver Gedanken. Ein paar tänzelnde Schritte in ein besseres Morgen. Farben: Frische und warme Farben werden hier optimistisch kombiniert. Diverse Rottöne geben dem Thema einen sinnlichen Charakter. Sie reichen von Burgunder über rötliches Braun bis hin zu pastelligen Rosétönen und Altrosé. In den Ausläufern sind Violett und Lila zu finden. Dessins / Stoffe: Die Stoffe vermitteln Wärme und Behaglichkeit. Sie können entweder velourig-schwer oder glänzend wie Satin sein. Die Dessinierung ist zurückhaltend, frei interpretierte Anleihen bei Ornamenten sind denkbar. Chance it!
Ein strahlender Himmel, ein zaghaftes Leuchten. Spiegelt sich eine neue Realität oder nur die erste Ahnung davon? Lassen wir es darauf ankommen! Wir sind verantwortlich für das, was wir tun und besonders für das, was wir versäumen zu tun. Farben: Eine umfassende Blaureihe sorgt für ein cleanes, optimistisches Gesamtbild: Dunkelblau, Hellblau und Türkis dominieren und werden ergänzt durch pastelliges Grünblau, Petrol und transparentes Blau-Violett. Dessins / Stoffe: Die optische Wirkung der Oberflächen steht klar im Vordergrund: technischer Glanz oder auch gitternetzartige Gewebe mit offenen Strukturen bilden ein spannendes Spektrum an Stoffqualitäten. Unis unterstützen den ungewöhnlichen Materialeffekt, der bisweilen an technische Textilien erinnert.
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