Sonnenschutztextilien aus Trevira CS: Hybridgarne zur Verfestigung textiler Flächen sorgen für stabiles Design |
|
Januar 2012 Der Faserhersteller Trevira präsentiert auf der diesjährigen R+T in Stuttgart die Einsatzmöglichkeiten seiner Palette an Polyesterfasern und -filamentgarnen für innen liegenden Sonnenschutz. Dazu gehören schwer entflammbare Fasern und Garne sowie Hybridgarne zur Herstellung von versteiften Textilien. Zweikomponentengarne, deren spezielle Eigenschaften vielseitige Einsatzmöglichkeiten und Designvarianten eröffnen, sind das ideale Basismaterial für innovative Sonnenschutztextilien. Trevira NSK (niedrig schmelzende Komponente) ist ein modifizierter Polyester, aus dem in Kombination mit permanent schwer entflammbaren Garnen Hybridgarne entstehen. Die daraus hergestellten Trevira CS Textilien sind im Objektbereich einsetzbar.
Der Einsatz von Trevira Hybridgarnen mit niedrig schmelzender Komponente ermöglicht die Verfestigung textiler Flächen. Foto ©: Trevira GmbH Die niedrig schmelzende Komponente bewirkt eine Verfestigung des Materials, wobei der Grad der Verfestigung durch den NSK-Anteil im Gewebe steuerbar ist. Während des Ausrüstungsprozesses versteift diese Komponente die textile Fläche. Das Produkt kann nicht nur gefärbt oder bedruckt, sondern auch plissiert oder gecrasht und dem gewünschten Zweck entsprechend auch beliebig verformt werden. Für die Verwendung der Hybridgarne sprechen neben den gestalterischen und technischen Möglichkeiten sowie der textilen Optik wichtige ökonomische und ökologische Gründe. Die textile Fläche kann rationell und energiesparend bearbeitet werden. Die Teilplastizierung während dieses Prozesses kann eine Beschichtung (z.B. mit Acrylat) überflüssig machen. Damit stellen Materialien aus diesen Garnen einen sortenreinen Ersatz für beschichtete Textilien dar, denn sie ermöglichen problemlos recycelbare Endprodukte in 100 % Polyester. Die schwer entflammbaren Hybridgarne können in Schiebepaneelen, Rollos, Vertikallamellen sowie in Raumteilern und Wandverkleidungen eingesetzt werden. Durch die Versteifung gewinnt das Material an Stabilität und hängt besser in glatten Bahnen als konventionelle Stoffe. Weitere Endanwendungen sind u.a. Schallschutztextilien. Trevira Fasern und Filamentgarne mit Schmelzfaseranteil sind heute ein fester Bestandteil dieser Einsatzgebiete. Im Filamentbereich wird das Garnsortiment nun durch feinere Garntiter ergänzt, sowohl durch feinere texturierte Varianten als auch erstmals durch ein Glattgarn. Speziell durch Letzteres lassen sich völlig neue und besonders clean wirkende Stoffe erzielen. Gerade im Bereich des innen liegenden Sonnenschutzes sind diese sehr texturlosen Optiken oft gewünscht. Während die Schmelzfasergarne bisher vorwiegend im Bereich Weberei zum Einsatz kamen, finden sich durch die neuen feineren Titer auch Möglichkeiten in der Herstellung von versteiften Stoffen auf Basis von Strick- oder Wirkwaren. Daraus ergeben sich gestalterisch neue Möglichkeiten für Sonnenschutztextilien. Prototypen von Trevira CS Textilien aus den neuen schwer entflammbaren Hybridgarnen (Fotos © Trevira GmbH):
Neue feine Hybridgarne mit versteifender Wirkung sind die Basis für diese Trevira CS Wirkerei-Entwicklung.
Stoffentwicklung in Waffelbindung aus texturierten Trevira CS Hybridgarnen mit versteifender Wirkung.
Ihr Kontakt: |




